[Startseite]
[Suche]
[Ägypten]
[Hurghada 1]
[Hurghada 2]
[Afrika]
[Amerika]
[Asien]
[Australien]
[Europa]
[Karibik]
[Weltreisen]
[Bericht anmelden]
[Gästebuch]
[Impressum]

Hurghada - Reisebericht von Joyce Frey

Meine Vorfreude war riesengroß, als ich zitternd vor Kälte ins Flugzeug stieg. Mit Verspätung hob die Maschine ab, weil sie – wie auch die Piste – zuerst noch enteist werden musste. Am Abend konnte ich sie in Hurghada wieder verlassen; eine angenehme Wärme kam mir entgegen. Zwanzig Minuten später betrat ich das Hotel Sofitel, das für die nächsten zwei Wochen mein Zuhause sein sollte. Nachdem ich mein Zimmer bezogen und meinen knurrenden Magen befriedigt hatte, stattete ich der Bar einen ersten Besuch ab.

Am nächsten Morgen war die Überraschung bei der Sicht von meinem Balkon groß: Grüne Wiesen, Palmen und ein Wohnkomplex lagen vor mir und dahinter das Meer. Die Sonne zeigte sich auch schon und ein strahlend blauer Himmel war zu sehen. Nach dem Morgenessen ergatterte ich mir eine Liege am Strand. Danach war ein Spaziergang am Meer entlang fällig. Der Strand außerhalb der Hotelzone gleicht allerdings einer Mülldeponie. Aber das Wasser ist kristallklar. Nur Fische gibt es hier nicht zu sehen.

Später am Tag wurde mir bewusst, das etwa achtzig Prozent der Gäste russisch sprechen. Wer also eine "Allergie" auf die Osteuropäer hat, sollte hier fern bleiben. Aber die Russen haben inzwischen gelernt, mit Gabel und Messer umzugehen. Außerdem ist mir in den zwei folgenden Wochen nie aufgefallen, das einer der Russen sich auffällig benommen hat. Ich spielte sogar Boccia mit einem von ihnen. Mit Worten konnten wir uns zwar nicht verständigen. Aber unsere Gesten taten es wohl, und wir hatten es lustig.

Gegen Abend hatte ich die Hotelanlage besichtigt. Das Sofitel befindet sich etwa zwölf Kilometer südlich von Hurghada und hat für jeden etwas zu bieten, für jung und alt: Sport, Spiel, Unterhaltung – oder Ruhe. Den Abendspaziergang musste ich an der Straße entlang absolvieren, wo Autos hupend vorbei rasen.
Einige Tage verbrachte ich am Strand mit Faulenzen, Schwimmen im Meer und mich kulinarisch verwöhnen lassen. Das Wasser im Meer hatte schon eine angenehme Temperatur.

<<< zurück - weiter >>>

Nutzungsbedingungen - Reisebericht anmelden - Impressum - Gästebuch
© Lars Freudenthal