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Hurghada - Reisebericht von Joyce Frey

Nach einigen Tagen wollte ich die Stadt sehen und fuhr mit dem Hotelbus nach Hurghada. In der Sheratonstraße war Endstation. Dort schlenderte ich entlang vieler Läden und Restaurants. Auch hier herrscht reger Verkehr. Am Ende der Straße steht eine große Moschee, die noch "im Bau" ist. Weiter links fand ich einen Hafen, wo ein großes Fischerboot und einige Boote für Touristen lagen – und außerdem ein paar Wracks. Dann musste ich zurück, weil der Bus wieder zum Hotel fuhr.
Weitere Tage verbrachte ich wieder am Meer. Ausflüge nach Luxor oder Kairo sagten mir nicht zu; da war ich schon gewesen. Ebenso wenig eine Jeepfahrt in die Wüste: Diese beginnt ja direkt hinter der anderen Straßenseite.

An einem anderen Morgen wanderte ich zur Straße und fuhr mit einem Sammeltaxi, das sehr billig ist, nochmals in die Stadt. Dort ging ich kreuz und quer, fand aber nichts Sehenswürdiges. Wie ein Magnet zog es mich wieder zum Hafen, wo alles noch beim Alten war. Ein Mann fragte, ob ich den neuen Hafen suchte.
Obschon ich nichts von dessen Existenz wusste, sagte ich "Ja" – in der Hoffnung, etwas Neues zu finden. Er beschrieb mir den Weg, den ich nach einem kurzen Gespräch ging. Von weitem war der Fischmarkt zu riechen. Da es schon gegen Mittag ging, waren die meisten Stände leer und die Fischer damit beschäftigt, ihre Sachen aufzuräumen.
Etwas weiter liegt der neue Hafen. Hier liegen auch moderne Boote. An den Seite stehen Läden und hübsche Terrassen. Hier gefiel es mir auf Anhieb und ich fand es schade, dass dieser Hafen zwölf Kilometer von meinem Hotel entfernt liegt. Sonst würde ich da täglich auf der Promenade flanieren gehen.

Weil Tauchen und Schnorcheln nicht meine Hobbys sind, fuhr ich an einem der heißesten Tage mit einigen Russen und Arabern auf einem Glasbodenboot auf das Meer hinaus. Wir glitten über Korallenriffe, wo sich bunte Fische wohl fühlen. Später konnten wir schwimmen gehen oder sogar laufen, denn unter uns lag eine Sandbank.
So verging die Zeit im Nu. Zwei Wochen waren vergangen, die ich sehr genossen habe. Einige neugewonnenen Freunde kamen, um sich von mir zu verabschieden. Wieder war ein schöner Urlaub zu Ende.

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© Lars Freudenthal